In der letzten Woche kam ein wunderbarer Beitrag im WDR bei Quarks & Co. Es wird kurz das Leben und Wirken von John Langdon Down vorgestellt, sowie das Thema Down-Syndrom sehr gut beleuchtet. Interessant ist dabei bspw. wie sehr sich die Diagnostik und dadurch die damit einhergehenden persönlichen Entscheidungen und Konflikte in den letzten Jahrzehnten entwickelt haben.
"Dem englischen Arzt John Langdon Down wird heute vorschnell angekreidet, er habe den diskriminierenden Ausdruck "Mongolismus" in die Welt gesetzt. Was wenige wissen: Down selbst empfand, ganz anders als seine Zeitgenossen, diesen Ausdruck auch als diskriminierend und verwendete später, auf dem Höhepunkt seiner Karriere, den Begriff Mongolismus nicht mehr. Mehr noch: Er setzte sich sein Leben lang dafür ein, Menschen mit Down-Syndrom zu fördern und respektvoll zu behandeln. Er hinterließ eine vorbildlich geführte "Heilerziehungsanstalt" und ein revolutionäres Bildungskonzept für Menschen mit Down-Syndrom."